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Bereits nach 4 Wochen zeigte sich ein deutlicher Anstieg der antioxidativen Kapazität (BAP-Wert) – besonders bei Personen über 30 Jahren. Außerdem wiesen die Teilnehmer, die Wasserstoffwasser tranken, weniger Zelltod bei Immunzellen auf und es kam zu einer Abschwächung entzündlicher Genaktivitäten im Körper.
Nach nur 4 Tagen mit insgesamt ca. 3,78 L Wasserstoffwasser am Tag zeigte sich bei intensiver Doppelbelastung (Intervallsprints am Morgen, Wettkampf am Nachmittag) eine deutlich geringere Muskelschädigung:
12 Stunden nach dem Training war der Muskel-Schadensmarker (CK-Wert) in der H₂-Gruppe niedriger (156 vs. 190 U/L) und auch das subjektive Schmerzempfinden (Muskelkater) war reduziert (34 vs. 42 mm auf der VAS-Skala).
Zudem konnte eine leicht verbesserte Sprungleistung (Countermovement-Jump: Ø +0,9 cm) festgestellt werden.
Überraschenderweise steigerte eine einzelne 600 ml-Dosis H₂-Wasser nach Schlafentzug die subjektive Wachsamkeit im gleichen Ausmaß wie 100 mg Koffein . Auf einer visuellen Analogskala stieg die Wachheit unter H₂ im Schnitt um 1,7 Punkte (Placebo ~0 Punkte), ähnlich dem Effekt von Kaffee (∼+1,6) . Reaktionszeiten und Aufmerksamkeitstests zeigten keine Unterschiede zu Koffein – H₂ erzielte also einen vergleichbaren alertness-Boost ohne Stimulans.
Nach 6 Monaten zeigte die H₂-Wasser-Gruppe eine 4 % längere mittlere Telomerlänge – ein wichtiger Marker für zelluläre Jugend und Gesundheit. In der Placebo-Gruppe hingegen verkürzten sich die Telomere um 14 %. Dieser Unterschied war signifikant.
Auch die körperliche Funktion verbesserte sich leicht: Im Chair-Stand-Test (mehrfaches Aufstehen aus dem Sitzen) schnitten die H₂-Trinker spürbar besser ab als die Vergleichsgruppe.
Während klassische Biomarker wie Entzündung oder Stoffwechselwerte sich kaum veränderten, zeigten Hirnscans der H₂-Gruppe tendenziell höhere Werte wichtiger neuronaler Substanzen (z. B. Cholin und NAA), die mit geistiger Leistungsfähigkeit assoziiert sind.
Im Vergleich zur Placebo-Gruppe zeigte die H₂-Gruppe signifikante Verbesserungen der Stimmung und Reduktion von Angstgefühlen (erhoben via standardisierte Fragebögen) . Parallel sank die Sympathikusaktivität in Ruhe (Hinweis auf weniger Stress) . In kognitiven Tests (Aufmerksamkeitsnetzwerk) erzielten die Probanden mit H₂ etwas bessere Ergebnisse, was die Autoren auf verminderten oxidativen Stress im Gehirn zurückführen .
Seit 2007 ist bekannt, dass H₂ selektiv hochreaktive Sauerstoffradikale (z.B. Hydroxyl-Radikale) neutralisieren kann . Inzwischen liegen erste Humanstudien vor, die mögliche Vorteile für Zellschutz, Regeneration, Schlaf, kognitive Funktionen und Anti-Aging untersuchen.
Dieses mit molekularem Wasserstoff angereicherte Wasser könne einen Jetlag abschwächen, Entzündungen hemmen und dazu beitragen, dass Sportlerinnen und Sportler schneller regenerieren, erklärt Andreas Breitfeld. Solche Effekte hat der Biohacker schon selbst erlebt oder bei anderen beobachtet.